Paraíso Interno
Das innere Paradis
Kurzdokumentarfilm, 16mm, Farbe, Ton, 10 min
2024, Österreich / Mexiko

Regie, Drehbuch und Produktion
Raphael Reichl
Kamera
Raphael Reichl
Schnitt
Raphael Reichl
mit
David Fernando Díaz Jiménez
Executive Producer
Tim Luna
Associate Producer
Pablo Martínez Zárate
Produktionsfirma
Tortuga Libertad
Paradise Inside ist ein persönliches Porträt von David Jimenez, der sich inmitten der Millionenmetropole, Mexiko Stadt, sein eigenes Paradies geschaffen hat. Inspiriert von den Ideen des Anthroposophen Rudolf Steiner, baut er auf seinem sogenannten schwimmenden Garten sein eigenes Gemüse an. Die Geschichte erzählt von einem jungen Mann, der sich gegen alle Widrigkeiten behauptet, während um ihn herum eine riesige industrielle Konsumlandschaft die Kanäle von Xochimilco verstopft.




film festivals
ELIPSIS Cinematographic Arts and Sciences International Meeting (MX) 2024 – Official Selection
ClimateShorts (AT) 2024 – Finalist
SUNCINE International Environmental Film Festival (ES) 2024 – Official Selection
Balkan Can Kino (GR) 2024 – Official Selection
Shortynale Klosterneuburg (AT) 2025 – Official Selection
Shorts Miami International Film Festival (US) 2026 – Official Selection
ELO(KUVA)KUU (FI) 2026 – Official Selection
La Escondida
The Hidden One
Documentary film, full HD, colour, sound, 52 min
2023, Austria / Mexico
La Escondida
Die Verborgene
Dokumentarfilm, full HD, Farbe, Ton, 52 min
2023, Österreich / Mexiko

Written, directed and produced by
Raphael Reichl
Music composed by
Marius Houschyar
Director of Photography
Raphael Reichl
Editing
Raphael Reichl, Tim Luna
Collaboration with
Alison Raymundo Pérez, Abigail Santos Canseco, Leslie Ariadna Santiago Martínez, Yenisei Merlín Bautista, Néstor Daniel de los Santos Ruiz, Pedro Ramos Lazaro, Timoteo Rodríguez, Raul Hernandez, Damian de la Cruz, Norberto Larino, Modesto Rivera, Elíder de la Cruz, Bartolomeo Cruz, Isidro Altamirano Ríos
Narrators
Mara Chavez, Pablo Martínez Zárate
Executive Producer
Tim Luna
Associate Producer
Andreas Reisenbauer, Arturo Zárate
Production Company
Reisenbauer Film- und Multimedia Produktion
La Escondida is a hidden protagonist of the film who speaks to us through the soul of nature. There is literally a hidden port in transition on the Oaxaca coast. Where the place was once baptized due to the myth of a kidnapped indigenous woman in colonial times, today the place is being discovered due to gentrification through tourism and forced environmental destruction. With a personal approach, through encounters with construction workers and turtle conservationists, the film shows the exploitative working conditions of the locals.
Regie, Drehbuch und Produktion
Raphael Reichl
Musikkomponist
Marius Houschyar
Cinematographie
Raphael Reichl
Schnitt
Raphael Reichl, Tima Luna
Mitwirkende im Film
Alison Raymundo Pérez, Abigail Santos Canseco, Leslie Ariadna Santiago Martínez, Yenisei Merlín Bautista, Néstor Daniel de los Santos Ruiz, Pedro Ramos Lazaro, Timoteo Rodríguez, Raul Hernandez, Damian de la Cruz, Norberto Larino, Modesto Rivera, Elíder de la Cruz, Bartolomeo Cruz, Isidro Altamirano Ríos
Erzähler*innen
Mara Chavez, Pablo Martínez Zárate
Executive Producer
Tim Luna
Associated Producer
Andreas Reisenbauer, Arturo Zárate
Produktionsfirma
Reisenbauer Film- und Multimedia Produktion
La Escondida ist eine versteckte Protagonistin des Films, die durch die Seele der Natur zu uns spricht. Es befindet sich buchstäblich ein versteckter Hafen an der Küste von Oaxaca im Wandel. Wo einst in der Kolonialzeit eine Bucht aufgrund des Mythos einer entführten indigenen Frau getauft wurde, wird sie heute aufgrund vom wirtschaftlichen Wachstum durch Tourismus und zwangsweiser Umweltzerstörung entdeckt. Mit einer persönlichen Annäherung, durch Begegnungen mit Bauarbeitern und Schildkrötenschützer*innen, zeigt der Film die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen der Einheimischen.





film festivals
Lane Doc Fest (US) 2023 – Official Selection
Capri Hollywood International Film Festival (IT) 2023 – Best Documentary Special Award
Festival du Film Vert 2024 (CH) – Official Selection
Latino and Native American Film Festival (US) 2024 – Environmental Social Justice Award
Liberation Docfest Bangladesh (BD) 2024 – Official Selection
Kalaburagi International Film Festival (IN) 2024 – Official Selection
Las Cruces International Film Festival (US) 2024 – Best Documentary Award Winner
AEI Film Festival (GR) 2024 – Official Selection
Festival Internacional de Cine de Gibara (CU) 2024 – Official Selection
Ciclo de Cine Centroamericano (AT) 2024 – Audience Award
Xposure International Photography & Film Festival (AE) 2025 – Official Selection
Copper Dragon International Film Festival (UK) 2025 – Official Selection
Cinevisione Zoona Bolzano (IT) 2025 – Official Selection
Cinema Planeta (MX) 2025 – Official Selection
Cinetekton Film Festival (MX) 2025 – Official Selection
Tulum World Environment Film Festival (MX) 2025 – Special Ocean Protection Award
Ahuehuete
Der alte Wasserbaum
Video, Farbe, Ton, 6 min
2022, Mexiko
Regie, Kamera, Schnitt
Raphael Reichl
Stimme
Angel Villanueva
Das unscheinbare Dorf Tule liegt im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca. Dieser kleine Ort birgt in sich eine Geschichte zur Erinnerung an die indigene Identität der Mixes und Zapoteken. Unter der Pracht eines Baumes, namens Ahuehuete, liegen über zweitausend Jahre zurück, und durch seine Anwesenheit überlebt ein Mythos seiner eigenen Geburt über Generationen. Der Mythos, erzählt von Angel Villanueva, bewahrt nicht nur das kulturelle Erbe einer unterdrückten Identität, sondern unterstützt den Widerstandsprozess, der seit der Kolonialisierung vor etwa 500 Jahren begann.
Videostills



Ansicht der Gruppenausstellung: Status in der Feldforschung (2), Foto Wien 2022, Paulusplatz 5, Wien


Fotos von Raphael Reichl
P.A.H. (Schwedenhilfe) [Film]
Video (16mm Scan), Farbe, Ton, 1 min
2019
Eine humorvolle bis ironische Verbindung entsteht in den Collagen von Raphael Reichl, der den Entstehungskontext der Siedlung Per-Albin-Hansson mit der Geschichte der österreichischen Süßigkeit Schwedenbomben verknüpft. Anhand der Verschränkung zweier derart spezifischer und sich so fremd scheinender Elemente, die er auf die Siedlung projiziert, bricht er historische Narrative auf. Das zersprengte filmische Material hinterfragt Wirklichkeit, Dokumentation und Überlieferung.
(Text von Clara Hofmann)
t t t touch me
Super 8 (Blow-Up 16 mm), Farbe, stumm, 3 min
2017
Tippen, drücken, streichen, wischen – Fingerbewegungen, die nicht auf dem Touchscreen eines Smartphones vollzogen werden, sondern auf der reizempfindlichen Oberfläche des menschlichen Körpers, auf nackter Haut. Sichtbare Reaktionen vermögen diese Berührungen allerdings nicht hervorzurufen – defektes Interface, fehlerhafte Bedienung? Oder sind die Impulse lediglich zu reduziert, um der Komplexität der „Maschine Mensch“ gerecht zu werden?
Raphael Reichl erforscht, inwieweit die digitale Durchdringung sämtlicher Lebensbereiche die Transformation von Bedürfnissen, Kommunikation und Wahrnehmung bedingt. Dass Reichl die Gesten des Alltags, die Berührungen, denen jegliche Sinnlichkeit abhandengekommen scheint, auf analogem Film registriert, ist mehr als ein Statement: t t t touch me wird zur haptischen Seherfahrung, die den Verlust analoger Qualitäten im digitalen Zeitalter am Leibe begreifbar macht.
(Text von Michelle Koch, Diagonale 20')
Filmstills



Ausstellungsansicht: Rituale IV – Körper, Fotogalerie Wien


Fotos von Fotogalerie Wien
12 24
16 mm, Farbe, stumm, 3 min
2017
Verlasse den Körper in kompletter Dunkelheit,
sanfte Fingerspitzen bleiben zur Not,
getrieben rotiert die Spule voll mit Gedanken,
geboren in der Kamera durch Licht,
streift 12 oder 24 Mal über das Auge,
zuvor noch der Stift über das Papier.
Filmstills


¡Vení Ve!
Geräusche, Ausdrücke und Gesten
Video, Farbe, Ton, 4 min
2016, Nicaragua
Regie
Raphael Reichl
Kamera
Gabriel Serra
Schnitt
Raphael Reichl
Mitwirkende
Amos Abdias, Waleska R. Cisne, Stalin Ocampo, Róger Ortíz, Hamilton Reyes, Edgard Ruiz Roblez, Roberto Sandino
Die Idiosynkrasie Nicaraguas, wie Wörter, Gesten und Verhaltensmerkmale, prägte den Integrationsprozess des Künstlers Raphael Reichl vor Ort. Beginnend mit alltäglichen Begrüßungen bis hin zu Begriffen, die im Gebrauch einen anderen Kontext ergeben, vertiefte Reichl sich sukzessive ins Gewebe des nicaraguanischen Slang. Zusammen mit Freund:innen aus Granada, Nicaragua, entwickelte er in seinem Kontext und mit seinem Verständnis affektiv einen Dialog im nicaraguanischen Dialekt.
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