Istmo, a narrowing of land
Video, Farbe, Ton, 23 min
2022, Mexiko
Regie, Kamera und Schnitt
Mara Chavez
Kamera und Kameraassistenz
Raphael Reichl
Zwischen dem Pazifischen Ozean und dem Golf von Mexiko liegt die Landenge von Tehuantepec, Mexikos windigste Region. Es wird größtenteils von Zapoteken und Ikoots bewohnt, die ihren Lebensunterhalt aus Land und Meer beziehen, die sie als heilig und gemeinschaftlich betrachten. In letzter Zeit ist dieser schmale Landstreifen zu einem lukrativen und gefährlichen Schlachtfeld geworden, da ausländische Investitionen in die Region strömen und Tausende von Windturbinen gebaut werden. Dieser Film untersucht die inhärenten Widersprüche, die hinter dem Versprechen von sauberer Energie und Wirtschaftswachstum verborgen sind, und konzentriert sich auf die Reaktion der Menschen vor Ort, die ihr Land und ihre Lebensweise verteidigen.
Mara Chavez is an Austrian-Mexican filmmaker. Her work combines research and storytelling to create visual narratives which explore the links between ecologies, extraction, memory and migration.
Mara ChavezVideostill

Donde vivo yo
Lebensrealitäten in Guatemala Stadt
Buch, 300 Seiten, 500 Stk. selbstpubliziert, Softcover, Fadenbindung, 18 × 24 cm
2017
Autor*innen
Evi Kostner, Fabian Kostner, Raphael Reichl
Fotografie
Ingo Kapelari, Raphael Reichl
Grafik
Raphael Reichl
Donde vivo yo ist ein sozialdokumentarisches und ethnografisches Fotobuchprojekt, welches sich mit den Lebensrealitäten, vor allem von Jugendlichen, aus Guatemala Stadt auseinandersetzt.
Es berichtet über politische Missstände, Korruption, Gewalt, Armut, Mut, sozialem Kampf und die menschenrechtliche Situation. Durch die Bilder und deren verbundenen Geschichten, wollen wir den Menschen die Lebensrealitäten junger Guatemaltek:Innen vor Augen führen.
AmikaroCover

Ver, Oír Y Callar
Sehen, Hören & Schweigen
Kurzdokumentarfilm
Video, 7 min
2017, Guatemala
Regie
Fabian Kostner, Raphael Reichl
Kamera, Ton
Raphael Reichl
Schnitt
Raphael Reichl
Produktion
Amikaro
La Limonada ist eine der ältesten Siedlungen in Guatemala-Stadt. Andere marginale Siedlungen wurden erst später, vor allem nach dem Erdbeben von 1976, gebaut. Wieder andere in den schlimmsten Jahren des Bürgerkrieges. Ab den 1980er-Jahren wuchs die städtische Bevölkerung rasch und ungeplant an. Das Ergebnis war die Entstehung unzähliger armer Siedlungen rund um die Stadt. Don Chepe ist ein líder comunitario vom Viertel La Limonada. Líderes comunitariossind Personen, die in marginalen Vierteln eine besondere Autoritätsposition einnehmen. Er ist vom Leben gekennzeichnet und sichtlich schwer krank.
AmikaroVideostill, Kurzdokumentation